[Bild nicht gefunden]Das Laufen ist eine Vorwärtsbewegung und eben das ist genau der Grund, warum ich es so mag. Leider war meine Leistung in Berlin keine Vorwärtsbewegung, sondern mehr ein Stillstand. Schon bei der Siegessäule hatte ich keinen Bock mehr, die ersten 10 Kilometer fielen mir richtig schwer und ab da wurde es dann merkwürdig locker, aber eben nie auf einen längeren Abschnitt 3:35/Kilometer. So bin ich dann gut durchgekommen, aber nicht so recht zufrieden, auch wenn besonders Spitzfindige mir zu einer neuen PB gratulieren.
Entschuldigend muss das wohl gerade erst eine Woche zurückliegende Trainingslager angeführt werden und letztendlich ist es der Dämpfer zur rechten Zeit, um nicht zu übermütig beim Möbel Kraft Marathon anzugehen. Vielleicht lag es aber auch an den harten Fights, die ich mir am Vorabend an der Wii geliefert habe.

Gut hydriert und gestärkt mit einem halben Dutzend Currywürsten zum Frühstück habe ich mich heute zum langen Lauf aufgemacht. Und was soll ich sagen? Ich bin auf dem Weg in die Weltspitze, jedenfalls im “in desolaten Zustand Schnelllaufen”. Die 33 Kilometer heute in einem Schnitt von 4:07. Ganz klar: Vom Standpunkt der Trainingslehre bekomme ich da wenig Applaus für, aber das musste einfach mal raus. Da hatte sich einiges angestaut…
Ansonsten beschränke ich mich bei dem Thema Training jetzt mal auf Zusammenfassungen. Der geneigte Leser kennt das Thema ja schon zu Genüge und es wiederholt sich in jeder Vorbereitung.
Die Kilometerumfänge liegen leicht über dem Vorjahr, lange Läufe und Tempodauerläufe gehen spitzenmäßig vom Fuß, allein bei den Intervallen hapert es. Die 1000er bin ich zwar schon wieder unter 3:30 gelaufen, doch mache ich derzeit einfach zu wenig Intervalle, so dass mir wohl die Grundschnelligkeit fehlt. Schon immer meine Schwäche! In 3 Wochen geht es ab ins Trainingslager, wenn dann der Kilometer wieder in 3:20 geht, ist alles ok und ich bin beruhigt.
Mein Gewicht liegt bei sensationellen 73kg. So leicht war ich das letzte mal bevor ich diese ganzen Pickel im Gesicht bekam… Das sollte hilfreich sein!
Einen ersten Formtest werde ich in 2 Wochen beim Syltlauf haben. Ganz klar mit der Maßgabe vorne mitzulaufen! Ich bin gespannt!
In diesem Moment beginnt es offiziell:
Das Roadrunner Trainingslager 2008! 3 Frauen und 8 Männer schuften und schwitzen freiwillig in der Hitze der Canarischen Inseln mit dem Ziel einen tollen Hamburg Marathon hinzulegen.
Ich selbst setze recht hohe Erwartungen in diese Schinderei, bin ich doch nach meiner bisher einzigen Teilnahme an einer Veranstaltung dieser Art auf Anhieb und souverän unter der magischen 3 Stundengrenze geblieben.
TO BE CONTINUED…
Die letzte harte Woche vorm anstehenden Trainingslager war eher durchwachsen, was primär an so einigen beruflichen Terminen lag.
Als einzig erfreuliche Wochenleistung die 12.000m vom Dienstag in 46:12, was dann exakt 3:51/km bedeutet. Samstag musste das Training dann ganz ausfallen, weil ich mir mal wieder – wie befürchtet – als Umzugs- und Räumungshelfer den Rücken verbogen hatte. Ich kann es halt nicht leiden, wenn die Leute nur rumstehen…
Den sonntägliche lange Lauf dann wieder locker und ruhig runtergespult.
Besonders vom Umfang mit “nur” 100km diese Woche aber eher weniger zufriedenstellend.



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