Der Schlappschritt muss raus oder die DROBS am Hammer Park

Der Schlappschritt vom Marathon muss nun endlich raus! Hierfür sollen heute 10x400m in 1:24 gelaufen werden. Insgesamt gelingt diese erste, etwas zügigere Einheit nach dem Marathon ganz gut und ich wäre zufrieden nach Hause gelaufen, wenn da nicht die unangenehmen Nebenerscheinungen im Hammer Park gewesen wären.

Parallel findet im Innenbereich nämlich das Training einer Jugendmannschaft statt, was von den interessierten Eltern von der Tartanbahn aus beobachtet wird. Es stört mich dabei gar nicht, dass die Innenbahn blockiert ist und auch keiner bei dann fast 20 Runden auf die Idee kommt auszuweichen. Nein, diese Ignoranz ist es nicht, die mich auf die Palme gebracht hat. Viel schlimmer war: Es wird im Beisein der Kleinen, die zum Sport angehalten werden, die berühmte Kette geraucht! Die Kippen werden selbstverständlich auf dem Kunststoffoval entsorgt! Zur Krönung finden sich in einer Kurve auch noch jede Menge Glasscherben einer Bierflasche an.

Wo bin ich hier eigentlich gelandet? Soll das eine Sportstätte sein? Oder ist das die neue Drogenberatungsstelle am Hammer Park? Wie kann man überhaupt die Idee haben an einem solchen Ort zu qualmen? Muss das jetzt auch noch in der Öffentlichkeit reglementiert werden? Wozu ist dieser Platzwart eigentlich da und hat den schon mal irgendjemand bei der Arbeit gesehen? Also ich halte die Zustände und die Trainingsbedingungen im Hammer Park für nicht mehr länger tolerierbar!

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Restprogramm

Das Restprogramm bis zum Marathon ist mehr ein Ruheprogramm:

Montag: Ruhetag (wie immer)
Dienstag: 10km Joggen
Mittwoch: 5x700m MRT mit 2min. Trabpause
Donnerstag: 40min. leichtes Joggen
Freitag: 40min. leichtes Joggen
Samstag: 2-3km Joggen plus 3 Steigerungen
Sonntag: Judgement Day

Die 700m vom Mittwoch sind ja eher eine selten gelaufene Distanz. Hierhinter verbirgt sich ein kleiner psychologischer Trick. Die Endzeit für 700m MRT entspricht nämlich genau der angestrebten Marathonzeit, bloß das aus den Stunden Minuten und den Minuten Sekunden werden. Mal sehen wie ich das heute laufe…

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Sturmlauf

Heute stand er also an, der berühmte Supertest, den viele Marathonläufer absolvieren und sich hiervon eine Prognose auf ihre Marathonzeit erhoffen. Ich glaube mittlerweile an dieses Werkzeug nicht mehr so ganz und will/soll die 15km einfach nur locker und ruhig in maximal 4:02/km herunterlaufen.

Wie immer kommt es ganz anders als geplant: Es stürmt und regnet in so einigen Beaufort, so dass ich mich auf der Gegengerade fast gegen den Wind anlehnen kann. Sicherlich hat man bei einem Rundkurs den großen Vorteil das gleiche Maß an Rückenwind zu haben, der Wind im Durchschnitt also gleich Null ist, doch ist ein gleichmäßiges Laufen was anderes und 37 Mal gegen den Wind alleine anzubrüllen eine ganz besondere Herausforderung, eben ein Intervalltraining.

Nichtsdestotrotz läuft es insgesamt ganz gut und nach 58:52 min bin ich am Ziel, was mich hinsichtlich des Marathons noch einmal optimistischer stimmt. Dennoch werde ich diesmal versuchen das Rennen defensiv, also vielleicht endlich mal intelligent anzugehen. Den Vorsatz hatte ich schon öfter, daran gehalten habe ich mich allerdings nie. Man wird sehen ob der Kopf über die Beine siegen kann!

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Wenn die Leber zwickt…

… sind es immer noch genau 2 Wochen bis zum Marathon und der letzte lange Lauf steht an. Ausnahmsweise sogar mal mit 4:36 etwas langsamer als die Trainingsvorgabe, was aber weniger an meiner Disziplin, als vielmehr an der Hitze, dem Grillsmok über Hamburg und der intensiven Ausdauerleistung der Freitagnacht liegt.

Wie dem auch sei: Alles locker, alles gut!

In dem Sinne gibt es dann heute Coma von Guns N’ Roses:

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