combat modus

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Der erste Trainingsblock liegt hinter mir und somit ist es dann Zeit Farbe zu bekennen. Ich werde meinen Herstmarathon in Köln laufen mit 2:45 als Zielzeit. Die letzten 4 Trainingwochen liefen schon richtig gut, so dass ich allmählich schon richtig heiß auf die anstehenden Wettkämpfe bin.

Folgender Maßnahmenkatalog wurde festgelegt:

  • Kompletter, neuer Formaufbau, denn die letzten Wettkämpfe haben gezeigt, da ist nur noch wenig von der Form vom Frühjahr übrig
  • Weiter an der Grundschnelligkeit arbeiten -> mein größtes Manko!
  • Abspecken ist angesagt
  • Trainingsoptimierung bzw. -steuerung über einen frisch angeschafften Pulsmesser

  • Insgesamt fünf 30er habe ich schon absolviert, die gut vom Fuß gingen. Besonders erfreulich der 15km Tempodauerlauf, schon wieder in 58 glatt und der gestriege 30km Lauf, aus dem ein toller Crescendo Lauf wurde.


    Kölle isch kum!


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    Lange Woche

    Die letzte Woche stand noch einmal ganz im Zeichen der Regeneration, denn in der folgenden sollen noch einmal ordentlich Kilometer gepaart mit Tempoeinheiten in Hinblick auf den anstehenden Halbmarathon geschrubbt werden.

    Dennoch wollte ich den Umfang hoch halten und habe dann wie folgt trainiert:

  • Dienstag: Tempodauerlauf über 22km in einem Schnitt von 4:27
  • Freitag: Langer Lauf über 25km
  • Samstag: Langer Lauf und ganz ruhig über 30km
  • Mittwoch und Samstag kam dann noch jeweils eine langweilige Fülleinheit hinzu.
  • Wochenumfang damit 103km in 5 Einheiten – also schön regeneriert!

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    Trainingslager oder 225km später

    Das äußerst gruppendynamische Trainingslager der Roadrunner ist leider schon wieder vorbei. Für mich persönlich kann ich 225 tolle Trainingskilometer in 9 Tagen und eine großartige Zeit bei fast perfekten Rahmenbedingunen notieren.

    Trainingslager Gruppe

    Trainingstechnisch bemerkenswert waren wohl folgende Leistungen:

  • Sololauf über 30km in einem Schnitt von 4:33 im postalkoholischen Wahnsinn, der dem Teambuildingprozess vom Vorabend zuzuschreiben war.
  • 6x1000m Intervalle in einem Schnitt von 3:22, von denen ich gerne noch zwei mehr absolviert hätte, aber ein Verbot erhielt. Nichtsdestotrotz tolle Zeiten für mich, erst recht angesichts der hohen Umfänge und Randbedingungen.
  • Dann noch einen Tempodauerlauf über 10km in 37:53, wobei ich dann auch gleich einem echten und amtierenden norddeutschen Meister weglaufen konnte.
  • In dieser Woche wird dann etwas getapert und am Sonntag in Celle hoffentlich die Ernte eingefahren.

    Nun soll bloß keiner denken die Spaß- und Unterhaltungskomponente sei zu kurz gekommen. Das Gegenteil ist der Fall, wobei sich besonders diese “3 Herren von der Tankstelle” hervortaten:

    trainingslager-1.jpg

    Wir hatten also jede Menge Spaß, Spitzenwetter, tolle Laufstrecken (an der Strandpromenade waren alle 100m Markierungen perfekt vermessen), ein dem Zweck angemessenes Hotel und eine sehr dynamische und sogar harmonische Gruppe, was sicher nicht zuletzt an den “Externen” lag.

    Hier die Standardrunde:

    Der Rückflug war dank Orkan Emma noch einmal richtig spannend – für manchen wohl zu spannend… Zum Glück landeten wir erst ein paar Stunden nach diesem Horrorflug auf dem Hamburger Flughafen:




    Durchgerüttelt wurden aber auch wir noch genug! Da ist man dann schon wieder froh heil in sein Element zurückgekehrt zu sein.

    Zum Thema “all inclusive” im Ambar Beach sei folgender Link mit den geistigen Ergüssen von Clemens sehr empfohlen:

    Das Warten auf das nächste Buffet, an dem Pommesberge sich in den Ebenen schlechtgespülter Teller anhäufen und von einer Eruption aus Ketchup erstickt werden, während billiges alkoholarmes Bier und nach Gummi schmeckender Wein bereits um halb Zwölf die trocken Kehlen der vom Liegen in der Sonne erschöpften Urlauber hinunterfließen.

    Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Leif Hiekmann zur Verfügung gestellt!

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    Wenn man mal Frust hat…

    … dann ist es schön eine Tartanbahn zur Verfügung zu haben. Als erster Tempotest standen 3x2000m auf dem Programm, die ich in 7:40 | 7:30 | 7:28 absolvierte mit 800m Trabpause. Da wird dann aus Frust ganz schnell Freude! Allerdings nur bei mir, denn der Trainer war wenig begeistert…

    Das Ganze ist umso erstaunlicher, da der Tempodauerlauf vom Dienstag mit 4:30 auch schon recht zügig war. Ich muss etwas aufpassen, dass ich nicht über das Ziel hinausschieße… ich laufe einfach zu gerne mit dem Herzen…

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