Der kleine Hypochonder Christoph ist dann heute mal zur Physio gestapft, denn er fühlte sich irgendwie asymetrisch. Doch es gibt von meiner neuen Lieblingsphysiotante Entwarnung: Alles paletti! . Nichts ausgerenkt, Rücken und Hüfte sind prima! Lediglich mit der Hüftrotation tue ich mich etwas schwer, wie wohl alle Vielläufer. Es wird mir dann noch angeraten mir einen Trizeps zuzulegen (Kann man damit schneller Laufen?) und die vordere Wadenmuskulatur zu dehnen, denn sie ist etwas verkürzt. Ich werde daran arbeiten und gelobe mal wieder Besserung…

Der obligate 15.000m Lauf vor dem Marathon verlief ruhig und souverän im geplanten Marathonrenntempo. Die letzten Runden konnte ich sogar noch etwas zulegen.

Die nächsten Tage heißt es sich erholen, gut futtern, nicht allzu sehr dem Schnaps zuzusprechen, denn den hat ja der Teufel gemacht und nur noch ein paar kleine Tempoanreize zu setzen.

Ich sehe freudig dem großen Tag entgegen! Das wird ein Fest und dann gibt es auch wieder Schnaps!

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Die letzte harte Woche vorm anstehenden Trainingslager war eher durchwachsen, was primär an so einigen beruflichen Terminen lag.

Als einzig erfreuliche Wochenleistung die 12.000m vom Dienstag in 46:12, was dann exakt 3:51/km bedeutet. Samstag musste das Training dann ganz ausfallen, weil ich mir mal wieder – wie befürchtet – als Umzugs- und Räumungshelfer den Rücken verbogen hatte. Ich kann es halt nicht leiden, wenn die Leute nur rumstehen…

Den sonntägliche lange Lauf dann wieder locker und ruhig runtergespult.

Besonders vom Umfang mit “nur” 100km diese Woche aber eher weniger zufriedenstellend.

 

Die drittletzte Woche vor dem Marathon steht wie immer unter dem Zeichen Kilometer bolzen. 132 Wochenkilometer bedeuten für mich einen Trainingshöchstleistung, die für das mal wieder angestrebte Marathonziel von sub2:50h voll ausreichen sollte.

Besonders erfreulich war der Tempodauerlauf vom Dienstag, denn wir waren eine Gruppe von ganzen 9 Läufern, die sich da auf die 25km Runde machte. So etwas motiviert ungemein! Der 35km Lauf vom Samstag ging richtig gut und konnte sogar mit einer Endbeschleunigung über 10km in einem 4er Schnitt durchgezogen werden. Der Rest der Woche wieder die berühmten Kilometerfresserläufe in moderater Geschwindigkeit.

Meine Beine fühlen sich nach dem Training der letzten Wochen richtig gut an, die wollen jetzt mal los, die wollen regelrecht explodieren. Auch die Rückenprobleme habe ich durch regelmäßige Mobilitäts- und Kräftigungsübungen ganz gut in den Griff bekommen. Was die Waage anzeigt werde ich mal nicht veröffentlichen, sonst ruft Mama wieder besorgt an: “Kind isst Du denn auch tüchtig?” Daher nur die Andeutung im Threadtitel…



 

Vereinskollege Philipp hat mich auf eine Rückenübung aus der aktuellen Runner’s World aufmerksam gemacht. Diese Mobilitätsübung hat erheblich zur Linderung meiner Rückenprobleme in den letzten Tagen beigetragen.

Rücken richtig dehnen


Bei Simulanten hilft diese Übung allerdings auch nicht!

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