In dieser Woche mussten noch einmal ordentlich Kilometer abgerissen werden, bevor es dann in der nächsten Woche an das Tapering für Berlin geht. Hervorragend die 13km vom Donnerstag und der abschließende 35er heute in einem Schnitt von 4:15 trotz Millionen Sonnenhungriger an der Alster.

Alles andere fiel unter den Begriff Kilometer fressen, wobei ich mal sagen muss, dass mir die 7 Einheiten/Woche wirklich schwer fallen. Bin nicht sicher ob ich mich daran jemals gewöhnen werde. Am Montag und Samstag hatte ich jedenfalls schwere Durchhänger…
Alster

 

Die letzte Woche stand noch einmal ganz im Zeichen der Regeneration, denn in der folgenden sollen noch einmal ordentlich Kilometer gepaart mit Tempoeinheiten in Hinblick auf den anstehenden Halbmarathon geschrubbt werden.

Dennoch wollte ich den Umfang hoch halten und habe dann wie folgt trainiert:

  • Dienstag: Tempodauerlauf über 22km in einem Schnitt von 4:27
  • Freitag: Langer Lauf über 25km
  • Samstag: Langer Lauf und ganz ruhig über 30km
  • Mittwoch und Samstag kam dann noch jeweils eine langweilige Fülleinheit hinzu.
  • Wochenumfang damit 103km in 5 Einheiten – also schön regeneriert!

     

    Das äußerst gruppendynamische Trainingslager der Roadrunner ist leider schon wieder vorbei. Für mich persönlich kann ich 225 tolle Trainingskilometer in 9 Tagen und eine großartige Zeit bei fast perfekten Rahmenbedingunen notieren.

    Trainingslager Gruppe

    Trainingstechnisch bemerkenswert waren wohl folgende Leistungen:

  • Sololauf über 30km in einem Schnitt von 4:33 im postalkoholischen Wahnsinn, der dem Teambuildingprozess vom Vorabend zuzuschreiben war.
  • 6x1000m Intervalle in einem Schnitt von 3:22, von denen ich gerne noch zwei mehr absolviert hätte, aber ein Verbot erhielt. Nichtsdestotrotz tolle Zeiten für mich, erst recht angesichts der hohen Umfänge und Randbedingungen.
  • Dann noch einen Tempodauerlauf über 10km in 37:53, wobei ich dann auch gleich einem echten und amtierenden norddeutschen Meister weglaufen konnte.
  • In dieser Woche wird dann etwas getapert und am Sonntag in Celle hoffentlich die Ernte eingefahren.

    Nun soll bloß keiner denken die Spaß- und Unterhaltungskomponente sei zu kurz gekommen. Das Gegenteil ist der Fall, wobei sich besonders diese “3 Herren von der Tankstelle” hervortaten:

    trainingslager-1.jpg

    Wir hatten also jede Menge Spaß, Spitzenwetter, tolle Laufstrecken (an der Strandpromenade waren alle 100m Markierungen perfekt vermessen), ein dem Zweck angemessenes Hotel und eine sehr dynamische und sogar harmonische Gruppe, was sicher nicht zuletzt an den “Externen” lag.

    Hier die Standardrunde:

    Der Rückflug war dank Orkan Emma noch einmal richtig spannend – für manchen wohl zu spannend… Zum Glück landeten wir erst ein paar Stunden nach diesem Horrorflug auf dem Hamburger Flughafen:




    Durchgerüttelt wurden aber auch wir noch genug! Da ist man dann schon wieder froh heil in sein Element zurückgekehrt zu sein.

    Zum Thema “all inclusive” im Ambar Beach sei folgender Link mit den geistigen Ergüssen von Clemens sehr empfohlen:

    Das Warten auf das nächste Buffet, an dem Pommesberge sich in den Ebenen schlechtgespülter Teller anhäufen und von einer Eruption aus Ketchup erstickt werden, während billiges alkoholarmes Bier und nach Gummi schmeckender Wein bereits um halb Zwölf die trocken Kehlen der vom Liegen in der Sonne erschöpften Urlauber hinunterfließen.

    Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Leif Hiekmann zur Verfügung gestellt!

     

    Die letzte harte Woche vorm anstehenden Trainingslager war eher durchwachsen, was primär an so einigen beruflichen Terminen lag.

    Als einzig erfreuliche Wochenleistung die 12.000m vom Dienstag in 46:12, was dann exakt 3:51/km bedeutet. Samstag musste das Training dann ganz ausfallen, weil ich mir mal wieder – wie befürchtet – als Umzugs- und Räumungshelfer den Rücken verbogen hatte. Ich kann es halt nicht leiden, wenn die Leute nur rumstehen…

    Den sonntägliche lange Lauf dann wieder locker und ruhig runtergespult.

    Besonders vom Umfang mit “nur” 100km diese Woche aber eher weniger zufriedenstellend.

    Feb 102008
     

    Der aufmerksame Leser ahnt es bereits: In dieser Woche habe ich die Schallmauer von 130km durchbrochen. Das bedeutet dann wieder einen neuen Trainingsrekord für mich und der Titel Frühjahrstrainingsweltmeister sollte mir kaum noch zu nehmen sein.

    Besonders erfreulich waren die 2000m Intervalle vom Donnerstag, die noch einmal 15 Sekunden schneller waren als im Januar. Der lange Lauf am Samstag war sehr locker und trotz der Anwesenheit des als Bremsläufer engagierten Trainers mit 4:45 wieder etwas zu schnell. Allerdings hat es Spaß gemacht den wenig vorbildlichen Trainer ohne Homepage auf den letzten Kilometer auch noch umzumachen.

    In den Belastungswochen werde ich jetzt immer 7 Einheiten absolvieren. Da bin ich ja mal gespannt wie es mir in der nächsten Woche ergeht…

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