Wir haben mittlerweile ein neues Sonntagsründchen etatbliert. Start ist jeden Sonntag um 12:00 an der Vogelstange/Stadion Hammer Park. Sofern es das Wetter zulässt laufen wir die Wandse hinauf, bei Schnee und Eis wird dann auch durchaus mal variiert. Jeder, der 20 Kilometer in einem 5er Schnitt laufen kann ist willkommen! Die Läufe sollen sich in den nächsten Wochen zum für das Marathontraining so wichtigen 35er entwickeln und schneller werden. Aber keine Sorge: Die Gruppe wächst und alles lässt sich irgendwie organisieren bzw. integrieren. KOMMT EINFACH MAL VORBEI!
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Bei der derzeitigen Wetterlage muss man sich einiges einfallen lassen, um seinen langen Lauf verletzungsfrei absolvieren zu können. Die einen zählen Kacheln, was ich nächste Woche auch noch machen werde, oder trainieren in der Leichtathletikhalle. Ich hatte mir für diesen langen Lauf Planten und Bloomen ausgeguckt, denn schließlich ist das der einzige Hamburger Park, der garantiert geräumt wird. Läuft man die berüchtigte Acht, so kommt man auf ganze 3,4km pro Umlauf. An der Reeperbahn angekommen erschien mir das Ganze dannn aber zu langweilig. Da ich in der Vorwoche den Langen relativ schnell absolviert hatte, entschloss ich mich an der Elbe spazierzulaufen. Dank GPS ist man in der Laufstreckenwahl sehr flexibel und den Kiez bei Tage hatte ich auch noch nie gesehen.
Und wie sich das gelohnt hat! Ein super Geläuf an der Elbe, wunderschön anzusehen in der Winterlandschaft. Auf dem Rückweg dann noch meine neue Lieblingsdisziplin: Laufen über die zugefrorene Alster!
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Weitere Streckendetails sind hier zu finden!
Der Hammer Park ist übrigens bis Ende Februar zunächst geschlossen! Die von der Stadt zugesagten Schlüsselübergaben wurden einfach nicht eingehalten! Auch dafür DANKESCHÖN!
Erstmals muss heute in der Hamburger Leichtathletikhalle trainiert werden, da die Stadt Hamburg so aufmerksam war ganz Hamburg in ein Paradies für Schlittschuh- läufer zu verwandeln. Vielen Dank auch dafür!
Mir ist zunächst nicht wohl bei dem Gedanken aufgrund der dort anwesenden Kader- sportler. Doch wir haben dort ab 20:00 einen offiziellen Trainingsslot und in der DLV Bestenliste werden die wenigsten zu finden sein, so ermuntere ich mich wenigstens selbst.
Alle Bedenken erweisen sich schnell als unbegründet. Der ganze Trainingsbetrieb geht komplett entspannt vonstatten und es ist wirklich ein beeindruckender Anblick einen 400m Läufer im Training auf einer überhöhten 200m Laufbahn beobachten zu können.
Gegen 20:00, schon halb wahnsinnig vom Einlaufen in der Halle, dürfen wir dann endlich ran. Es steht ein Tempoflexlauf über 10.000m (17x400m plus 8x200m Trab) auf dem Programm. Für die Langsamrechner hier die entscheidene Info: Das sind 50, in Worten fünfzig, Runden!
Das Laufen an sich ist auf der überhöhten und harten Bahn geht mächtig auf die Wadenmuskulatur. Aber es ist auch ein schönes Gefühl nach wochenlangen Stapfen durch Schneematsch und Eis, mal wieder etwas schneller laufen zu können. Was bleibt ist eine 39:40 für mich, womit ich sehr zufrieden bin und die Gewissheit, dass 50 Runden dort schon lange nicht mehr geboten worden. Ich freu mich dann schon auf den langen Lauf am Samstag…
Die “Sportanlage” Hammer Park ist übrigens seit Dienstag wieder komplett gesperrt. Die sehr intelligente Begründung der Stadt möchte ich nicht vorenthalten: “Die Gehwege in und um den HaPa sind nicht geräumt, daher ist die Nutzung zu gefährlich!” Wenn es danach ginge müsste die ganze Stadt gesperrt werden…
Ich bin so froh, dass ich was Ordentliches gelernt habe, wie es mir meine Oma immer geraten hat. Hierfür wirklich lieben Dank, Oma!
Laufen auf der Alster

In Zeiten, in denen eine Stadt wie Hamburg Geld sparen muss indem Gehwege nicht geräumt werden und es günstiger scheint Knochenbrüche in Kauf zu nehmen, muss man sich als Läufer was einfallen lassen, um seinem Training nachzukommen. Seit ca. 3 Wochen laufe ich mit Begeisterung den Icebug bei meinen Regenerationseinheiten an der Alster. Der Schuh ist mit Spikes, von einigen auch liebevoll Speikes genannt, bewehrt und bietet somit volle Traktionskontrolle auch auf eisigen Untergründen. Die Spikes sind elastisch gelagert, so dass sie auf Asphalt nachgeben können und so geschont werden. Die Sohle selbst ist recht hart, was bei den derzeitigen Untergründen sehr angenehm ist.
Gerade eben habe ich mich dann dazu hinreißen lassen mit eben diesem Schuhwerk auf der Alster zu laufen. Das ist Vergnügen pur! Endlich mal wieder eine ebene Oberfläche und nicht diese Eiskanten auf den Gehwegen, die nur zum Umknippen führen und den Sehnenapparat belasten. Ganz nebenbei ist es eine Mördershow zwischen all den Schlittschuhläufern rumzusausen.
Zum langen Lauf am Wochenende wird es wohl statt Isotonischen Glühwein geben…
Die Räumung und Öffnung des Hammer Parks war übrigens eine Eintagsfliege. Letzten Dienstag wurde nur sehr mürrisch wieder aufgeschlossen und die Bahn ist komplett vereist, nicht belaufbar.
Man hat sich mittlerweile auch bundesweit daran gewöhnt, dass das Stadion Hammer Park nur noch ein Mahnmal für den Niedergang der Leichtathletik in der “Sportstadt” Hamburg ist, wie das Hamburger Abendblatt bereits im Juni 2009 berichtete. Für Hamburg, immerhin Dauerbewerber für die Olympischen Sommerspiele, sicherlich kein Ruhmesblatt!
Der Hammer Park ist neben der Jahnkampfbahn einer von zwei Leichathletikstützpunkten Hamburgs. Nach Tribühnenbrand, Sanierungsstopp, Blockadepolitik und schlechter Platzpflege ist dieser Stützpunkt leider nur noch eine traurige Sportruine. Auch hieran haben wir RoadRunner uns, wenn auch oft schmerzlich, gewöhnt, ist es doch immer unsere sportliche Heimat gewesen.
Nun soll aber Schluss sein! Seit dem 18.12.09 baut nun der Platzwart seine Überstunden ab. Weder wurde der Verein über diese Situation informiert, noch für Ersatz gesorgt. Kurzum wir stehen seitdem zu den Trainingszeiten vor verschlossenen Türen! Welche Ignoranz ist dies gegenüber einer Gruppe von ca. 30 Hamburger Leistungssportlern, von denen etliche mit Landestiteln dekoriert sind?
Wir sehen derzeit folgende sportliche Beeinträchtigungen:
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen ist unsere Trainingsanlage seit gestern witterungsbedingt für unbestimmte Zeit geschlossen. Der witterungsbedingte Grund ist die oben angeführte mangelhafte Pflege. Richtig wäre das zeitige Räumen des Schnees gewesen bevor er die Bahn vereist!
Wir RoadRunner sind nichts ohne unseren Highway.
Ohne das Stadion Hammer Park heimatlos!
Wir wollen nur eines: LAUFEN!

Bitte zeigt Euch solidarisch, sonst verkommt der Hammer Park zur neuen Heimat von Wursttestern! Nutzt gerne die Schaltfläche “SHARE” und postet das auf Eurer Facebook oder Twitter Seite. Text und Bilder sind ausnahmsweise vom Copyright freigegeben. Deeplinks zugelassen! Wir wollen Öffentlichkeit! Wir diskutieren seit 4 Wochen mit den zuständigen Sportreferrenten – ERGEBNISLOS!

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