Bin ich seit einer Woche und es wird nur lansgam besser. Fieber habe ich zwar zum Glück nicht, aber Schnupfen, Kopfschmerzen und angeschwollene Lymphknoten. Nicht lustig! Daher in dieser Woche Extremtapering mit ausschließlich Joggen, vielleicht bringt mich das ja sogar noch nach vorne. Meine letze Tempoeinheit war der Alsterlauf. Das ist jetzt echt frustrierend, die Beine fühlen sich an wie Pudding und das Selbstbewußtsein schwindet. Andererseits sollte man damit nicht spaßen… Zur Not wird halt in Köln gejoggt – war ja auch so bereits ein gutes Jahr! Schade allerdings um die ganzen Kilometer…
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Alles paletti! | 15.000m
Der kleine Hypochonder Christoph ist dann heute mal zur Physio gestapft, denn er fühlte sich irgendwie asymetrisch. Doch es gibt von meiner neuen Lieblingsphysiotante Entwarnung: Alles paletti! . Nichts ausgerenkt, Rücken und Hüfte sind prima! Lediglich mit der Hüftrotation tue ich mich etwas schwer, wie wohl alle Vielläufer. Es wird mir dann noch angeraten mir einen Trizeps zuzulegen (Kann man damit schneller Laufen?) und die vordere Wadenmuskulatur zu dehnen, denn sie ist etwas verkürzt. Ich werde daran arbeiten und gelobe mal wieder Besserung…
Der obligate 15.000m Lauf vor dem Marathon verlief ruhig und souverän im geplanten Marathonrenntempo. Die letzten Runden konnte ich sogar noch etwas zulegen.
Die nächsten Tage heißt es sich erholen, gut futtern, nicht allzu sehr dem Schnaps zuzusprechen, denn den hat ja der Teufel gemacht und nur noch ein paar kleine Tempoanreize zu setzen.
Ich sehe freudig dem großen Tag entgegen! Das wird ein Fest und dann gibt es auch wieder Schnaps!

Laufen mit Fieber
Die Frage, die mich zurzeit immer wieder beschäftigt:
Wie immer um diese Zeit häufen sich die verschiedensten Verkühlungen und grippalen Infekte, wovon auch Läufer trotz ihres meist stärkeren Immunsystems oft leider nicht verschont bleiben. Für den einzelnen Läufer stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob ein Lauftraining sinnvoll bzw. gefahrlos möglich ist…
Zierfischfutter
Die kürzlich erfolgte Blutuntersuchung ergab bei mir einen eklatanten Kaliummangel (Hypokaliämie), was zu den typischen Symthomen führt wie Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit.
Greif empfiehlt schon seit langem als Energieträger der wichtigsten Mineralien, Proteine und Vitamine: Spirulina. Also habe auch ich mir das Zeug besorgt. Das Pulver stinkt wie Zierfischutter, schmeckt so und löst bei mir den alten Kindheitsreflex aus “ich muss noch das Auquarium putzen”. Daher habe ich die Tablettenform gewählt, die noch einigermaßen schmackhaft daher kommt.
Mein Arsenal an Nahrungsergänzungsmitteln ist nun wie immer so kurz vorm Marathon auf stattliche Maße angewachsen:

Kickern ist gefährlich!
Freute ich mich am Dienstag noch darüber wie schmerzfrei mein Rücken dank konsequenter Dehn- und Kräftigungsübungen wieder ist, gab es gestern den vollen Rückschlag. Ich war so lebensmüde und habe gekickert, wobei ich mir dann den Rücken verrissen habe. Abends kam ich dann kaum noch aus der Hose und konnte weder gehen, noch sitzen, noch liegen.
Heute Morgen dann verzweifelt versucht einen Termin bei einem Chiropraktiker oder Orthopäden zu bekommen. Gegen Mittag wurde ich endlich fündig. Erster Kommentar: “Sie sind ja völlig schief!” Also geräuschvolles Einrenken, Hydrobett, Streckbank und Spritzen. Letztendlich kann ich jetzt wieder Laufen und habe die Erlaubnis bekommen am Sonntag zu starten. Was soll jetzt noch schief gehen?!?
Als Aufbauprogramm bin ich dann zu Peter auf die Marathonmesse gegangen. Ich bekam auch gleich die herzliche Begrüßung, die ich so sehr schätze: “Na Du Sack, siehst ja voll austrainiert aus!” Danke das baut wieder auf! Um es auf die Spitze zu treiben lies ich noch ne Körperfettmessung machen, wobei ich bei erfreulichen 11% landete und das bei 74kg. Das ist mein persönlicher Spitzenwert, jetzt muss nur der Rücken wieder wollen.