Während ich fleißig trainiere ist im Hause im Hause “Nutzlos und Nutzloser” ein toller, neuer Katalog entstanden, dessen Highlights ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:
Das ist natürlich ein echter Brüller. Das ist ein Muss für jeden Hundebesitzer. Schön durch die Natur mit dem Hund dödeln und dann, aus der sich selbst aufrollenden Hundeleine, Radio empfangen. Der Traum eines jeden, ja so sensiblen Hundes!
Und dann dieses Goodie für Freunde des Parkettbodens. Mag ja sein, dass es das Parkett schont, aber wer will jemanden mit solchen Pumps in der Wohnung rumlaufen haben. “Du ich weiß ja… Dein Parkett ist so kostbar bla bla… aber es gibt da jetzt was…”
Das dann für jeden professionellen Klosetttieftaucher: Ein professioneller Abflussreiniger! Da macht das Scheiße abpumpen ja gleich viel mehr Spaß…
Da fällt mir nichts mehr zu ein… außer: Das wollte schon vor 20 Jahren niemand um 4 Uhr morgens mehr auf EUROSPORT kaufen.
Noch mehr Geschmacklosigkeiten finden sich wie immer auf Discovery-24.de!
Monthly Archives: Februar 2009
Schw…vergleich
Da der eine oder andere schon zu Beginn der Marathonvorbereitung nervös zu werden scheint, habe ich mir meine Trainingskilometer im Januar aus diesem und dem letzten Jahr genau angeschaut:
Januar 2009 (376km plus Skiwoche):
Januar 2008 (407km):
Also alles gut und kein Grund zur Panik!
Der Mann, der barfuß lief
[Bild nicht gefunden] “Der Mann, der barfuß lief | Die Geschichte des Abebe Bikila “ von Paul Rambali ist keines, der derzeit massenhaft erscheinenden und belanglosen Laufbücher oder -biografien. Dies liegt zum einem an der unglaublichen Geschichte des Abebe Bikila und zum anderen an der großen Erzählkunst des Paul Rambali, einem waschechten Journalisten. Daran das Bikila seinen ersten Marathonsieg 1960 barfuß erlief und damit der erste afrikanische Olympiasieger war, können sich vielleicht einige noch erinnern. Seine erfolgreichen Rennen sind für den Läufer sicherlich auch die Highlights des Buchs, doch so richtig zu einer spannenden Geschichte, machen es erst die Geschichten abseits der großen Sportwelt.
So wurde damals ernsthaft der Frage nachgegegangen, ob Afrikaner überhaupt dazu geeignet seien einen Marathon zu laufen, so schlägt Bikila ständig Rassismus entgegen, muss er sich belächeln lassen, der kleine, schüchterne Hirtenjunge, der er wohl immer geblieben ist. Auch wird über die Umbrüche auf dem afrikanischen Kontinent berichtet, den Folgen des Kolonialismus und die Verstrickung dieses Sportlers in einen Militärputsch in Äthiopien. Nicht zuletzt findet sich in diesem Buch natürlich auch die Geschichte, warum er den Marathon barfuß lief. Ein fehlender Ausrüster war es nicht… Tief bewegend ist auch das Ende des Buches, das Ende des Abebe Bikila, der 1973 an den Spätfolgen eines Trainingsunfalles starb.
“ER wusste die ganze Zeit, dass er gewinnen würde … und als er die Marke erreichte, die ihm anzeigte, dass die Hälfte geschafft war, hörte er auch das Keuchen des weißen Sportlers nicht mehr hinter sich.
Er war allein. Der Marathon war sein Lauf.
Es sah nur noch den Asphalt, der unter ihm dahinrollte, eine dunkle, majestätische Zielgerade. Er spürte die eiserne Kraft in seinen Beinen, die ihn immer weiter vorwärtstrug.”
Qualität: 



