In der drittletzten Woche steht gemäß Trainingslehre die Maximalwoche an, bevor es dann ins Tapering geht. Ganz schön hart direkt nach dem Alsterlauf!
Eigentlich sollten es 140km werden, doch da ich mich nicht ganz so gut fühlte, habe ich das eine oder andere mal Vernunft walten lassen. Knapp 132 Wochenkilomer können sich ja auch sehen lassen! Insgesamt habe ich in dieser Woche 3 20er absolviert und heute den abschließenden 30er, der leider nicht optimal lief. Geplant waren die letzten 10.000m als Endbeschleuningung MRT auf der Bahn hinzulegen. Das wurden bei mir nur 5.000m, denn erstens war diese Taktik für zumindest meinen Kopf totaler Schwachsinn und zweitens muss ich mir für den Vorabend ein “äußerst unprofessionell” ausstellen. Der Rotwein war einfach zu gut und vor allem zu viel! Somit stehen dann 31km in 4:30 zu buche – auch nicht übel, aber auch nicht nach Plan.

Jetzt noch am Mittwoch saubere 15km im MRT und dann war das eine fette Vorbereitung.

 

Ich habe mal etwas flashbasierten Spielkram in den Blog integriert. In der Sidebar gibt es jetzt eine animierten Tag Cloud (Bestenliste), die auf dem Plugin WP-Cumulus basiert:


Für meine Bildergalerien habe ich NextGEN FlashViewer installiert. Das kann dann so aussehen mit TiltViewer:
[Galerie nicht gefunden]
Steuerung:

  • Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • Nochmaliges klicken des Bildes oder des Hintergrundes -> rauszoomen
  • Die ‘reload’ Knopf klicken (unter dem Bildgitter) um den nächsten Bildsatz zu laden
  • Die ‘flip’ Knopf klicken (rechte Bildecke des vergrößerten Bildes) um Bilddetails anzuzeigen
  • Pfeiltasten zum navigieren
  • Rechtsklick um in den Vollbildmodus zu wechseln
  • ‘ESC’ um den Vollbildmodus wieder zu verlassen



  • Oder so mit SimpleViewer:


    Testet mal bitte ob das läuft! Wenn nicht Kommentar rein mit Angabe der Browserversion und des OS. Ich habe bereits auf allen mir zur Verfügung stehenden Rechnern getestet.

     

    Dieser Bericht muss leider mit einer glatten 6 für den Veranstalter des 19. Alsterlaufes beginnen, denn das gewählte System BibChip zur Zeiterfassung war für eine Veranstaltung dieser Größenordnung denkbar ungeeignet. Nachdem der Startschuss erfolgt war, gab es zunächst einen Stau an diesen riesigen, hässlichen Antennen, die eine Brutto/Nettozeitmessung ermöglichen sollen. Mein Vordermann drückt das Ding zur Seite, so dass es mir dann gegen das Ohr donnert. Das war zwar unangenehm, setzte aber das nötige Testosteron frei, das man für einen erfolgreichen Lauf benötigt. Gar nicht ausmalen möchte ich mir allerdings was passiert, wenn da jemand stürzt und dann eben die Masse von hinten nachdrückt… Von einer präzisen Zeitmessung kann auch nicht die Rede sein. Meine bibchipgestoppte Nettozeit weicht zu meinen Ungunsten um 2 Sekunden von meiner handgestoppten Zeit ab. Für mich nicht ärgerlich, da ich sicher unter meiner Zielzeit geblieben bin, aber einem Meisterschaftsrennen eben unwürdig. Wer mal genau die Ergebnisliste studiert wird auch Läufer finden mit einer identischen Brutto- und Nettozeit aus der 4. Reihe. Eigentlich unmöglich, es sei denn, und das würde die Optik dieser Geräte erklären, sie würde auch noch ein schwarzes Loch o.ä. generieren. Unverständlich auch, warum bei dieser Veranstaltung immer mal was Neues ausprobiert wird, nur um zwoEurofofzig zu sparen. Es gibt ein äußerst erprobtes System, für das wir fast alle einen eigenen Chip besitzen…
    Nun zum Rennen: Nachdem mir also der Schreck in die alten Glieder gefahren war, starte ich verhalten und wundere mich, wer denn so alles an mir vorbeizieht. Der erste Kilometer liegt dann mit 3:36 voll im Plan und soll später mein langsamster Kilometer sein. Bis Kilometer 5 laufe ich einen Schnitt von 3:35/km und überhole stetig. An der Krugkoppelbrücke kommt das gute Gefühl auf, dieses Tempo sicher stehen zu können. Auf dem Rückweg von der Alster wird dann noch einmal ordentlich Druck gemacht: 3:30/km, bevor es an die letzten 2 schweren Kilometer geht. Beim Anstieg zur Kennedy Brücke kommt kurz Verzweiflung auf, denn kurz bilde ich mir ein, zu stehen und muss leider ein paar Mitläufer ziehen lassen. Spätestens bei der Unterführung habe ich mich aber wieder gefangen und kann das Ding in 35:44 nach Hause schaukeln.

    Von den Problemen beim Start mal abgesehen, waren dieses Mal optimale Wetterbedingungen gegeben und ein hochklassiges Feld am Start. Obwohl ich mich um mehr als eine Minute verbessert habe, ist meine Platzierung fast identisch mit der vom Vorjahr. Nie musste ich alleine laufen, sondern konnte mich schön stetig nach vorne durchtanken.

    Einmalig zumindest in Hamburg war die Leistung der Roadrunner: Innerhalb von 2,5 Minuten kommen 8 Straßenläufer ins Ziel, wobei meine Zeit gerade mal zur Komplettierung des 3. Teams reicht. Als Mannschaft reicht es zwar “nur” zum Seniorentitel mit dem berühmten Eiwimpel, aber die Konkurrenz war einfach saugut und auch das hat Spaß gemacht.

    Zum Abschluss noch ein Bild, das ich meinem jetzt wohl größten Fan Georg verdanke (zukünftig laufe ich wieder mit Mütze…):


     


    35:44 = PB – 1:03





    Bericht folgt – hoffentlich!

     

    denn allmählich wird es schnell.

    Heute die 5×1.500m in 5:15 | 5:20 | 5:12 | 5:18 | 5:15. Das hat richtig Spaß gemacht und ich bin gespannt auf Sonntag.


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