Kilometerfresser

Ich habe mal die letzten 10 Wochen der Marathonvorbereitung grafisch etwas aufbereitet, was jetzt noch folgt sind 2 Wochen langweiliges Tapering und das Warten auf den großen Tag. Der eine oder andere mag das interessant finden oder wahrscheinlich eher abschreckend.
Typisch für eine gute Marathonvorbereitung sind 12 Wochen rückwärts vom Datum des Marathons gezählt. Dabei sind diese 12 Wochen noch in 3 Trainingsblöcke mit je 4 Wochen unterteilt. Optimal besteht so ein Block aus 2 Aufbauwochen, gefolgt von einer Maximalwoche und anschließender Regeneration. Die Regenerationswoche hat vom Umfang her so 80% der Maximalwoche und beschränkt sich auf maximal eine Tempoeinheit. Diese Woche wird von vielen leider nicht als wirkliche Regeration verstanden, sondern es wird trotzdem geballert. “Was man hat, das hat man…” Auch ich musste schmerzlich erfahren, dass einem so irgendwann die Puste ausgeht bei einem 12-Wochen Programm.
Die 4-Wochenabschnitte steigern sich in Umfang und Geschwindigkeit auch von Block zu Block. Zusätzlich werden noch ein bis zwei Vorbereitungswettkämpge gelaufen, die leider nicht immer in der Regenerationswoche liegen können, so dass sich die Blöcke u.U. verschieben.
Das soll jetzt keine Trainingslehre sein, sondern nur einen groben Überblick über meinen Trainingsaufbau liefern. Prinzipiell sind alle Marathonpläne so aufgebaut und unterscheiden sich nur in Feinheiten wie Umfängen und Tempoeinheiten, die individuell abgestimmt werden müssen. Allen gemeinsam ist auf jeden Fall der 30er am Wochenende!

Hier die Wochenübersicht:

Die Tagesübersicht:

Die Monatsübersicht für 2008:

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6 thoughts on “Kilometerfresser

  1. Das ist ja ein rießiger Trainingsumfang. Meinst Du ich brauch das für meinen Marathon nächstes jahr auch?
    Eigentlich will ich den ja gemütlich laufen.
    So richtig ohne Stress.
    Wenn ich sooooo viel trainieren muss hab ich ja vorher schon Stress ;-)

  2. Hallo Leute,
    vom Streckenrekord habe ich nie geredet… Dies soll kein Trainingsplan sein, sondern einfach mal den Leute, die sich nicht schon jahrelang mit dem Marathon beschäftigen, das Trainingsgerüst zeigen. Von Umfängen und Geschwindigkeiten will ich gar nicht reden, denn dies muss sehr genau dem jeweiligen Leistungsvermögen und Talent angepasst werden.
    Fand es jetzt auch einfach mal anschaulicher als die langweiligen Wochen- oder gar Tageszusammenfassungen.
    Nicht wahr Mama?!?

  3. “Von Umfängen und Geschwindigkeiten will ich gar nicht reden, denn dies muss sehr genau dem jeweiligen Leistungsvermögen und Talent angepasst werden.”
    Jupp, dass muß sman/frau sich jeden Tag wieder neu auf die Stirn malen und in den Spiegel schauen.

  4. wobei die hohen Umfänge im kurzem Februar wohl “nur” dem T-Lager zuzuschreiben sind, anonsten plädiere ich doch trainingsphilisophisch eher zum März, was den Umfang und die Intensität angeht.

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