Schmunzelmonster frisst Olympisches Feuer

 

Habe ich leider immer noch keine Zeit gefunden meinen Marathonbericht zu schreiben. Erst musste ich zu viel feiern und dann kam auch noch wieder die böse Arbeit hinzu. Vielleicht schaffe ich es heute Abend mich hinzusetzen!

Mit der Zeit von 2:48 bin ich angesichts der großen Hitze wirklich sehr zufrieden. Das Minimalziel habe ich endlich erreicht und wenn ich mir ansehe, wie es meinen Mitläufern ergangen ist bzw. wie weit die an ihren Zielzeiten vorbeigelaufen sind, muss man mit einer PB an so einem Tag wirklich sehr zufrieden sein.

Hier noch der beliebte Kampf der Nordmannen mit Marshmallow im Mund und einem Lächeln auf dem Gesicht (Dank an Thorben!):
nordmannen.jpg

Kerstin hat ein sehr passendes Video gefunden, das die Postmarathonqualen sehr gut verdeutlicht… Bei mir geht es aber eigentlich!


 

Nun bekomme ich seit Tagen Emails und Telefonanrufe (Warum haut Ihr das eigentlich nicht in den Blog?) mit guten Ratschlägen wie ich denn mein Rennen laufen soll und “eine 2:45 ist schon eine Hausnummer”. Das weiß ich doch Leute, ich werde bestimmt kein Harakiri-Rennen abliefern.

Darum hier 15 Gründe waum das morgen ein großartiger Tag wird:

1. Ich werde mindestens die ersten 10 Kilometer in 4:00/km laufen und mich in den Wettkampf hereinfühlen

2. Primäres Ziel ist sub2:50 mit der Option auf “mehr” ab Kilometer 10

3.
Beim Marathon gilt: “Schlau Laufen” – das kann ich!

4. Das sind 2:45-Beine:
Berlin Halbmarathon 2008

5. Seit bei mir TH Eilbeck drauf steht, läuft es deutlich besser

6.
Männer verlieren ab dem 38. Lebensjahr ca. 1% ihrer Leistungsfähigkeit auf der Marathondistanz. Viel Zeit hab ich also nicht mehr…

7. Seit der Sommer Einzug gehalten hat, leide ich unter Heuschnupfen und damit einhergehend Atemproblemen. Eine Entschuldigung habe ich also auch schon!

8. Das Training lief das ganze Jahr über nahezu perfekt. Das Rennen in Berlin war für mich eine neue Dimension. Das gibt Zuversicht!

9. Ich habe den für mich perfekten Wettkampfschuh gefunden: Mizuno Elixir 3

10. Nachdem ich seit 2 Jahren versuche unter 2:50 zu bleiben, brauche ich als Motivation einfach mal ein neues Ziel

11.
Ich starte für ein tolles Team:
berlin-halbmarathon-2-klein.jpg

12.
Bin ich im letzten Jahr mit 1410 Kilometern in den Beinen angetreten, sind es jetzt 1710 (+17,5%). Das sollte sich bezahlt machen!

13. Es wird morgen warm – das liegt mir!

14.
Ich bekomme einen topp Support

15.
Ich bin einfach mal wieder dran mit einem berauschenden Marathonrennen

Vielleicht ist das alles ja auch nur das berühmte Pfeifen im Walde!?!

Euer Dopamin-Yunkie

 

Die Vereinskollegen haben einen neuen Laufklamottenhersteller aufgetan: TYRON

Die Qualität ist durchaus als gut zu bezeichnen, liegt weit über der, was die Consumer so saisonal anbieten, sie weisen so manches nette Detail auf und es gibt sie sogar in den Vereinsfarben.

Tyron Laufjacke
Noch viel erstaunlicher als die Qualität ist allerdings der Preis. Für schlappe 42€ habe ich ein Set bestehend aus Laufjacke, mitteldicker Longtight und einem paar Laufsocken bekommen. Das ist fast unschlagbar!

Einziger Wermutstropfen: Man muss noch im Internet bestellen! Entweder bei Schütt, der führt das komplette Sortiment oder Auszüge aus diesem erhält man auch bei Peter.

Die Lieferung meiner Jacke hat leider etwas lange gedauert -neongelb ist halt schwer im Kommen!

 

Der kleine Hypochonder Christoph ist dann heute mal zur Physio gestapft, denn er fühlte sich irgendwie asymetrisch. Doch es gibt von meiner neuen Lieblingsphysiotante Entwarnung: Alles paletti! . Nichts ausgerenkt, Rücken und Hüfte sind prima! Lediglich mit der Hüftrotation tue ich mich etwas schwer, wie wohl alle Vielläufer. Es wird mir dann noch angeraten mir einen Trizeps zuzulegen (Kann man damit schneller Laufen?) und die vordere Wadenmuskulatur zu dehnen, denn sie ist etwas verkürzt. Ich werde daran arbeiten und gelobe mal wieder Besserung…

Der obligate 15.000m Lauf vor dem Marathon verlief ruhig und souverän im geplanten Marathonrenntempo. Die letzten Runden konnte ich sogar noch etwas zulegen.

Die nächsten Tage heißt es sich erholen, gut futtern, nicht allzu sehr dem Schnaps zuzusprechen, denn den hat ja der Teufel gemacht und nur noch ein paar kleine Tempoanreize zu setzen.

Ich sehe freudig dem großen Tag entgegen! Das wird ein Fest und dann gibt es auch wieder Schnaps!

schnaps.jpg

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