Hoffentlich wird aus dem Reisschuh kein Scheißschuh…
Monthly Archives: November 2007
Addicted to RUN
“Du kannst den nächsten Marathon planen, wenn du die Schmerzen des letzten vergessen hast.”
Frank Shorter
Fast 2 Monate nach Berlin habe ich die Schmerzen vergessen, genauer gesagt: Ich hatte nie welche! Die Überlegungen an einen Marathon kamen schon während des Urlaubs wieder… um ganz ehrlich zu sein: Die Vorstellung zumindest in Frühjahr nur Unterdistanzen zu laufen, macht mich einfach nicht an. Das ist einfach nicht meine Welt! Das ist nicht das, warum ich angefangen habe zu laufen! Das sind nicht die Distanzen, an denen ich Spaß habe! Da bin ich zu alt für! Ich will Marathon laufen, ja ich bin marthonsüchtig und will nicht geheilt werden. So, jetzt ist es raus! Jetzt wisst Ihr das auch! Bitte verpetzt mich nicht! Tut mir leid Mama…
Die Planungen laufen also bereits für einen Start beim Hamburg Marathon 2008. Zielzeit? Noch keine Vorstellung… freue mich nur auf die anstehenden Trainingswochen, die langen Läufe und die Fokussierung auf den “großen Tag”.
Meine derzeitigen Trainingsumfänge belaufen sich auf 75km bei 5 Einheiten und sollen im Dezember wieder langsam auf 100km/Woche hochgefahren werden. Ab Januar gibt es dann die Überlegung erstmals durchgängig 7 mal pro Woche zu trainieren. Dies wäre eventuell noch eine Schraube, an der man noch drehen könnte. Vielleicht komme ich aber auch zu der Erkenntnis, dass mir ein Ruhetag in der Woche wichtiger ist.
Der dicke Mann mit der Gitarre
Wer Besuch zum Essen bekommt, sollte immer etwas Blues und insbesondere B.B. King im Haus haben. Mindestens die Best of CD`s gehören in jeden Haushalt!
Der folgende Ausschnitt, aus dem wohl schlechtestem Musikfilm aller Zeiten, zeigt neben B.B. King sämtliche noch halb oder ganz lebende Blueslegenden.
Blues ist übrigens auch perfekt für lange Läufe geeignet – da stimmt einfach der Rhythmus, wo man mit muss!
Qualität: 




Liebesbeweis in Quickborn
Wenn das mal kein echter Liebesbeweis ist: Ich bin die 25km von Quickborn zusammen mit Anke in einem Schnitt von 5:49 gelaufen, denn der Trainer hatte Vollgas verboten. So gut hydriert bin ich durch noch kein Rennen gekommen, konnte zwischendurch frühstücken, einen Toilettengang einlegen, einmal Schnitzel Pommes und mich als Fotograf betätigen.
Mit einer Endzeit von 2:25 kann man dann wohl schon von dem ersten langen Lauf sprechen…

Der Lauf war wie immer perfekt organisiert, hier beeindruckten besonders die zahlreichen Einparkhelfer, und führte über die Quickborner Felder und Wiesen auf größtenteils asphaltierten Wegen: