Größter Marathonpechvogel aller Zeiten?

Der Sieger des diesjährigen Chicago Marathons glitt mit den Füßen voran ins Ziel. Robert Cheruiyot aus Kenia war beim Jubeln kurz vor der letzten Zeitmessmatte ausgerutscht. Rücklings schlitterte er unter dem Zielbanner über die Endmarkierung der 42,195 Kilometer. Sowohl mit dem Chip am Fuß wie auch mit seinem Körper überquerte er regelkonform die Ziellinie. Der Lohn für die Endzeit von 2:07:35 Stunden waren 140.000 Dollar, der Preis: Zwei Nächte im Krankenhaus und eine Platzwunde am Kopf.

>2006 Chicago Marathon – How NOT to end a race!<

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Neue Startzeit zum Frankfurt Marathon 2007

>Mehr Geld und früherer Start<

Dies könnte die als windanfällig bekannte Strecke etwas entschärfen. Also aufgepasst Patrick, nicht verschlafen!

Nachtrag aus der Frankfurter Neuen Presse:

Die Läufer wird Ende Oktober eine deutlich veränderte Streckenführung erwarten. „Wir wollten die Strecke schneller machen“, meinte Jo Schindler, „außerdem sollen die Läufer mehr Zuschauerunterstützung im letzten Teil erhalten“. Daher wurde die Miquelallee aus dem Streckenplan genommen, was einige Höhenmeter einsparte und den Kurs somit etwas flotter gestalten dürfte. Stattdessen laufen die Läufer nun bei Kilometer acht erneut am Startbereich vorbei, so dass die Zuschauer dort zweimal die Gelegenheit erhalten, die Teilnehmer anzufeuern. Die lange Gerade der Mainzer Landstraße wurde im Rennverlauf nach vorne verlegt, um die Läufer am Ende nicht zusätzlich psychologisch zu belasten, stattdessen geht das Rennen bei Kilometer 39 und 41 nun zweimal am Opernplatz vorbei. „Die harte Phase beginnt somit jetzt direkt im Innenstadtbereich“, äußerte sich Schindler zufrieden.

Aufgrund der schnelleren Strecke werden auch bessere Zeiten im Ziel erwartet. Für eine Zeit unter 2:07,30 Stunden haben die Veranstalter eine Sonderprämie von 20 000 Euro ausgelobt, die der Sieger sich zusätzlich zu 15 000 Euro Preisgeld und 15 000 Euro Prämie für einen Streckenrekord verdienen kann. Schlechte Nachrichten gibt es hingegen für die Skater. Wegen drastisch gesunkener Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren und stetigen Diskussionen um die Strecke wird es in diesem Jahr kein Skaterrennen mehr geben. „Das macht keinen Sinn mehr“, meinte Schindler.

Es wird immer besser…

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