Hitzewelle im April

Die anhaltend hohen Temperaturen machen mir doch etwas Sorgen. 25°C sind eindeutig zu warm um eine gute Zeit zu laufen. Passend hierzu auch die Meldung vom Rotterdam Marathon, der wetterbedingt abgebrochen werden musste:

* Hitze-Kollaps beim Marathon *

Aber das ist ja das Schöne am Klimawandel: Sonnenanbeter können davon sogar schon im April profitieren! Also her mit dem 20 Liter Auto!

Was ich mich ja frage ist, ob diese Dauergrillerei bis hin zu chronischen Gichtanfällen, die man sehr schön an den typischen Laufstrecken beobachten kann, eigentlich einen messbaren Einfluss zumindest auf das Hamburger Mikroklima hat?

Warum gilt diese Einschränkung eigentlich nicht für öffentliche Parks?

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Wenn die Leber zwickt…

… sind es immer noch genau 2 Wochen bis zum Marathon und der letzte lange Lauf steht an. Ausnahmsweise sogar mal mit 4:36 etwas langsamer als die Trainingsvorgabe, was aber weniger an meiner Disziplin, als vielmehr an der Hitze, dem Grillsmok über Hamburg und der intensiven Ausdauerleistung der Freitagnacht liegt.

Wie dem auch sei: Alles locker, alles gut!

In dem Sinne gibt es dann heute Coma von Guns N’ Roses:

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Intervalle des Grauens

Vor dieser Einheit graute mir besonders: 3x5000m in etwas schneller als MRT mit 600m Trabpause. Letztendlich aber eine Einheit, die mich wieder etwas mutiger macht, da locker und leicht in einer schönen Kadenz, eben nicht ganz vorschriftsmäßig, heruntergelaufen:

19:34
19:19
19:10

Da lacht die Koralle und braucht jetzt doch mal einen Psychoaufheller bei all der Eintönigkeit im übersichtlichen 400m Rund!

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Trainingsweltmeister

Noch knapp 3 Wochen bis zum großen Showdown. Noch einmal auf ins Alstertal, noch einmal langer Lauf, noch einmal versuchen sich an die Vorgaben des Trainers zu halten und noch einmal gelingt es mir nicht. Für die 35km benötige ich ca. 2:30, was einem Schnitt von 4:18 entspricht. Mein Mannschaftkollege ist sogar der Meinung, dass die Strecke 36km lang ist, doch da vertraue ich lieber Google Map.

Lissabon ist als Standortbestimmung einfach total daneben gegangen und nun versuche ich verzweifelt im Training zu ergründen, wo ich stehe. Die heutige Zeit sagt mir zumindest, dass ich die 35km leicht besser gelaufen bin als vor 2 Jahren und damals bin ich Bestzeit in Hamburg gelaufen, meine letzte persönliche Bestzeit im Marathon überhaupt.

Ich hoffe es reicht jetzt um mir das Gefühl zu geben “gut drauf zu sein”, mich die letzten 3 Wochen an die Trainingsvorgaben zu halten und Euch den Mundharmonikaspieler zu machen – mindestens:

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