Den letzten längeren Lauf habe ich heute ganz locker hinter mich gebracht. In dem gleichen Maße wie sich das Tapering postiv bemerkbar macht, steigt bei mir die Vorfreude auf den Hamburg Marathon. So allmählich komme ich mir vor wie das berühmte Rennpferd, das an den Start will…
Monthly Archives: April 2007
1. Marathonwetterprognose
Wer einen Wettervorherseher in seiner Trainingsgruppe hat, der kann sich glücklich schätzen, denn man kann sich rechtzeitig Gedanken über die richtige Klamottenwahl machen. Hier dann also die 1. Prognose von Patrick:
Samstag wird es den ganzen Tag “Landregen” mit Unterbrechungen geben. Temperaturen am Samstag bei 15 Grad. Wind gibt es kaum.
Sonntag: Morgens 10 Grad und wolkig, wobei Nachts bis in die frühen Morgenstunden noch Schauer möglich sind (ggf. auch Frühnebel). Am Vormittag verziehen sich die Wolken dann langsam und machen der Sonne Platz. Temperaturen liegen dann bei 14 Grad. Wind weht schwach bis mäßig aus West (Das bedeuted Rückenwind am Hafen).
Eine genauere und vor allem sicherere Prognose wird es Mitte nächster Woche geben. Für mich sieht es so aus als könnten wir ähnlich perfekte Bedingungen wie im letzten Jahr vorfinden.
Sturmlauf
Heute stand er also an, der berühmte Supertest, den viele Marathonläufer absolvieren und sich hiervon eine Prognose auf ihre Marathonzeit erhoffen. Ich glaube mittlerweile an dieses Werkzeug nicht mehr so ganz und will/soll die 15km einfach nur locker und ruhig in maximal 4:02/km herunterlaufen.
Wie immer kommt es ganz anders als geplant: Es stürmt und regnet in so einigen Beaufort, so dass ich mich auf der Gegengerade fast gegen den Wind anlehnen kann. Sicherlich hat man bei einem Rundkurs den großen Vorteil das gleiche Maß an Rückenwind zu haben, der Wind im Durchschnitt also gleich Null ist, doch ist ein gleichmäßiges Laufen was anderes und 37 Mal gegen den Wind alleine anzubrüllen eine ganz besondere Herausforderung, eben ein Intervalltraining.
Nichtsdestotrotz läuft es insgesamt ganz gut und nach 58:52 min bin ich am Ziel, was mich hinsichtlich des Marathons noch einmal optimistischer stimmt. Dennoch werde ich diesmal versuchen das Rennen defensiv, also vielleicht endlich mal intelligent anzugehen. Den Vorsatz hatte ich schon öfter, daran gehalten habe ich mich allerdings nie. Man wird sehen ob der Kopf über die Beine siegen kann!
Run easy?
Marathon im All
Den widrigen Bedingungen beim Boston Marathon konnte man ganz einfach ausweichen indem man ihn knapp 350 Kilometer über der Erde absolvierte: