4. Etappe: Ruhetag?

by in Kanada, Radeln 

Unser 4. Tag auf dem Rad ist nach den anstrengenden vorherigen Etappen als Ruhetag geplant. Wir residieren im Hi-Lake Louise Alpine Centre, einer sehr luxoriösen Jugendherberge. Das Zimmer ist zwar recht klein mit doppelstöckigem Bett und ohne eigenen Waschraum, dennoch sehr bequem. Die Gemeinschaftswaschräume sind neu und sehr sauber. Interessant wird es aber erst bei Nutzung der Gemeinschaftsküche, trifft man hier doch viele Gleichgesinnte. So wird die Zubereitung der kanadischen Miracoli-Variante zu einem Unterhaltungsspektakel und damit äußerst kurzweilig bis interessant.

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Wir sind allerdings meist zu faul zur Selbstverpflegung und nutzen das angeschlossene, ebenfalls sehr gute Restaurant. Sehr zu empfehlen ist das Honeybrown Beer …
Wie bei großen Tourenfahrten ist es auch bei uns am Ruhetag üblich, wenigstens ein paar Kilometer zu kurbeln. Wir wollen ins Golden Triangle hinein und pedalieren nach Field, was sich als wenig gute Idee erweist. Field ist 1. nicht sehenswert, es sei dann man ist eisenbahnbegeistert, und 2. geht es auf dem Trans Canada Highway One sowohl hin als auch zurück. Aufgrund der vielen Baustellen auf diesem Abschnitt ein erster Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Das wichtigste Ziel ist aber erreicht: Die Beine bleiben im Tourrhythmus!

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Der Tageshöhepunkt soll aber noch folgen: Wir treffen die Sperlinge, die kürzlich für zwei Jahre nach Kanada gegangen sind. Was für ein schönes Wiedersehen!

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Der Lake Louise selbst ist wenig sehenswert, da touristisch stark überlaufen, was an den angrenzenden Hotels liegt und daran, dass dies eben der Ursprung des Bergtourismus in Kanada ist. Zweifellos ein schöner Ort, aber eben sehr unruhig. Da hatten wir zwischendurch unbelassenere und schönere Seen zu bestaunen.

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4. Etappe: Rumdaddeln von Lake Louise nach Field und zurück

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