SG Traktor

RoadRunner ohne sportliche Heimat

Man hat sich mittlerweile auch bundesweit daran gewöhnt, dass das Stadion Hammer Park nur noch ein Mahnmal für den Niedergang der Leichtathletik in der „Sportstadt“ Hamburg ist, wie das Hamburger Abendblatt bereits im Juni 2009 berichtete. Für Hamburg, immerhin Dauerbewerber für die Olympischen Sommerspiele, sicherlich kein Ruhmesblatt!
Der Hammer Park ist neben der Jahnkampfbahn einer von zwei Leichathletikstützpunkten Hamburgs. Nach Tribühnenbrand, Sanierungsstopp, Blockadepolitik und schlechter Platzpflege ist dieser Stützpunkt leider nur noch eine traurige Sportruine. Auch hieran haben wir RoadRunner uns, wenn auch oft schmerzlich, gewöhnt, ist es doch immer unsere sportliche Heimat gewesen.
Nun soll aber Schluss sein! Seit dem 18.12.09 baut nun der Platzwart seine Überstunden ab. Weder wurde der Verein über diese Situation informiert, noch für Ersatz gesorgt. Kurzum wir stehen seitdem zu den Trainingszeiten vor verschlossenen Türen! Welche Ignoranz ist dies gegenüber einer Gruppe von ca. 30 Hamburger Leistungssportlern, von denen etliche mit Landestiteln dekoriert sind?

Wir sehen derzeit folgende sportliche Beeinträchtigungen:

  • Es ist kein reguläres Training möglich, schon gar nicht das so notwendige Intervalltraining.
  • Aufgrund der schlechten Pflege der letzten Wochen ist die Bahn komplett vereist und nicht vor dem Tauwetter wieder nutzbar. Andere Stadien werden einfach regelmäßig mit wenig Zeitaufwand gekehrt und bieten so eine ganzjährige Trainingsmöglichkeit
  • Umziehen erfolgt bei Minusgraden vor dem Hammer Park. Da fühlt man sich dann gleich wie ein Clochard
  • Die Duschen stehen uns natürlich auch nicht zur Verfügung, was dann dazu führt, dass nach dem Training in nassen Klamotten nach Hause gefahren wird. Da freut sich jeder noch so kleine Virus!
  • Schlussendlich lebt ein effektives Lauftraining auch vom Konkurrenzkampf und der Dynamik innerhalb einer Trainingsgruppe. Derzeit ist es kaum attraktiv am Hammer Park zu trainieren, so dass dann jeder irgendwo vor sich hin joggt.
  • Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen ist unsere Trainingsanlage seit gestern witterungsbedingt für unbestimmte Zeit geschlossen. Der witterungsbedingte Grund ist die oben angeführte mangelhafte Pflege. Richtig wäre das zeitige Räumen des Schnees gewesen bevor er die Bahn vereist!

    Wir RoadRunner sind nichts ohne unseren Highway.
    Ohne das Stadion Hammer Park heimatlos!
    Wir wollen nur eines: LAUFEN!



    Bitte zeigt Euch solidarisch, sonst verkommt der Hammer Park zur neuen Heimat von Wursttestern! Nutzt gerne die Schaltfläche „SHARE“ und postet das auf Eurer Facebook oder Twitter Seite. Text und Bilder sind ausnahmsweise vom Copyright freigegeben. Deeplinks zugelassen! Wir wollen Öffentlichkeit! Wir diskutieren seit 4 Wochen mit den zuständigen Sportreferrenten – ERGEBNISLOS!

    81 Responses to RoadRunner ohne sportliche Heimat

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    3. Volker (St)

      Der Zustand der Anlage spiegelt die (Arbeits-)einstellung eines Einzelnen wieder. Dummerweise ist dieser der offiziell damit Beauftragte. Wenn der nicht will und die Vorgesetzten kein Interesse haben, wird das ein langer und steiniger Weg zur Verbesserung der Situation.

      Aber solche Wege kennen wir ja.

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    5. Detlev

      Auf KUBA – so dachte ich – hätte ich gerade erlebt, wie schlimm es ist, wenn Sportstätten verfallen … Nun muss man sagen, dass diese zumindest nutzbar waren, um Sport zu treiben. In der „Sportstadt Hamburg“ setzt man offensichtlich dieser Tage noch einen drauf. Soll hier eine Winterpause erzwungen werden, der Läufer sich lieber an Alster, Elbe, Wandse oder im Stadtpark die Knochen brechen?

    6. Miriam

      Christoph, es wird noch besser! Wenn das Eis von der Bahn getaut ist, wird die vermutlich erhebliche Frostschäden haben. Muss nur ein Fitzel Wasser eingesickert und gefroren sein und schon platzt die Bahn auf.

    7. Carsten

      Das Bezirksamt ist vielleicht zuständig, wird aber leider vertreten
      von Leuten, die keinen sportlichen Sachverstand haben und keinerlei
      Interesse zeigen an der Aufrechterhaltung des Sportbetriebes.

    8. Katharina

      Ruft die Bildzeitung oder das Wochenblatt auf, Euch zu helfen und für Euch zu kämpfen! Es kann doch nicht sein, dass wegen schlechter Sportpolitik und eines miserablen Platzaufsehers der Platz verkommt und gute Sportler krank werden oder tolle Trainingsgruppen auseinanderfallen…. angeblich sind wir doch eine Sportstadt!!!

    9. Ralph

      Hey Ihr Roadrunner,
      es ist doch unter „Insidern“ bekannt, dass der Hammer Park keine Sportler ausser Fußballern mehr haben möchte – für die wurden übrigens die Umkleidekabinen Anfang der Woche geöffnet und die durften am Abend auf den Platz…. ich beaobachte es schon lange, da ich in der Nähe wohne! Wehrt Euch gegen dieses unfaire Verhalten und laßt Euch nicht zum „Spielball“ der Möchte-Gern-Wichtigen machen! Früher waren die Events im Hammer Park ein echtes Erlebnis!

    10. Melanie

      Hey Carsten,
      das Bezirksamt ist ne Gurkentruppe – alles Feiglinge, die entweder NICHTS entscheiden wollen oder können…. „um den heißen Brei“ heißt die Behördenmethode… und Ahnung haben Behördenbedienstete doch auch fast nie!!! Vitamin B braucht Ihr oder die Presse…. sonst seid Ihr weg aus dem Hammer Park….

    11. anwohner

      Es ist ein Skandal wie hier Gelder fehlinvestiert werden.
      Einer der schönsten Sportplätze Hamburgs verrottet und
      gleichzeitig wird 500m weiter der überflüssigste Kreisverkehr
      Deutschlands gebaut.

    12. Ursula

      Habe durch Zufall gesehen, wie sich Hamburgs Spitzenläufer im Freien
      am Hammer Park an einer Laterne umziehen mußten,obwohl Platzwart, Umkleidekabinen und Duschen vorhanden sind. Bei dieser Kälte – ein Skandal für eine “ Sportstadt Hamburg “ !!!
      Ursula

    13. Eva Maria

      Mit Glorienschein lebt es sich ganz leicht und locker°!!°
      Als Sportanhängerin fordere ich Sie auf – Herr Schreiber – sich zu kümmern!! Der Hammer Park hat Läufer, wie kein anderer Verein in
      Hamburg, nur das Umziehen ist nicht möglich.
      Tür zu für Läufer — Spot an für Fußballer.

    14. pedi

      Nett von Euch, dass ihr diese Drecksruine noch als Sportplatz bezeichnet.
      Schön wäre es, wenn Ihr in Eure (bei dieser Politik wohl vergeblichen)
      Bemühungen um die Nutzung, auch eine Instandhaltung des Platzes einbeziehen würdet.

    15. Marko

      Ich vermisse die alten Zeiten im Hammer Park – mit Sportfest… Straßenlauf etc… meinen die Verantwortlichen denn, dass man mit dem jetztigen Platz (und …Wart) und dem Verhindern von Training bei Spitzensportlern eine Olympiastadt werden kann? Oder darf man in Hamburg nur trainieren, wenn man auf der „Jahn“ läuft oder mit dem Bezirksamt per Du ist?

    16. Holger

      Beamtenmikado: Wer sich zuerst bewegt, der verliert…..! So funktioniert es bei denen und Ihr glaubt, die machen was für Bewegung? Hahaha, Ihr Sportler seid denen scheißegal…. Euch kann nur die große Presse helfen und sonst NIX!!!! Wehrt Euch!!!!

    17. Anke

      Frechheit, was den Läufern zugemutet wird. Sich bei an einer Laterne umziehen zu müssen und dann noch bei diesem Wetter. Und jetzt die gesamte Sperrung der Anlage, unglaublich. Die Stadt Hamburg will wohl weniger Spitzensportler haben. Kann ich nicht nachvollziehen! Bin entrüstet!

    18. rainer

      Wenn noch nicht geschehen, startet auch eine Diskussion bei Laufen in
      Hamburg. Hier erreicht ihr ein paar Tausend User, bei Heiko Dobrick
      ein Vielfaches.

    19. Nike

      Laßt uns doch an den Wochenmarkt-Tagen Unterschriften sammeln und zwar gegen das Verhalten der Mitarbeiter des Bezirksamtes und gegen die zunehmende Verwahrlosung des Sportplatzes! Ich bin bereit, die Listen auszuarbeiten und Euch zu helfen! Die Anwohner müssen von uns/Euch mobilisiert werden….

    20. Renate

      Wir wünschen uns Politiker mit Mumm, die sich des Hammer Parks
      und seinen vernachläßigten Spitzenläufern annehmen. Herr Schreiber, dieses ganze Geschehen ist nicht nur unverantwortlich sondern auch
      unverschämt. Mit Ihrem kläglichen Versagen kommen Sie bestimmt ganz
      groß raus !!

    21. erika

      Habe einige Kommentare gelesen!! Hier bestätigt sich wieder einmal,
      im Bezirksamt sitzen nur mutlose, ahnungslose, überbezahlte Bangbüchsen.

    22. Siegfried

      Als ehemaliger Läufer fehlen mir die Worte, es ist einfach nur
      ein Skandal!!!Wer hat wohl mit wem Leichen im Keller und deshalb keinen Mut.

    23. Marianne

      Es müßte in einer Stadt wie Hamburg doch möglich sein, sich auf
      einer Ebene zu treffen, die es den Läufern ermöglicht, so zu trai-
      nieren, wie sie es für ihre Meisterschaften brauchen, oder leben
      wir hinter dem Mond?

    24. Heidi

      Der Hammer Park in alten Zeiten,
      mit Applaus den Sport begleiten.
      Mit Spass und Elan war man dabei,
      Spitzensport hier möglich sei…
      Jahre später Trauerspiel,
      ausser Fussball nicht mehr viel…
      Weil Schreiber meint, „wer schreibt der bleibt“,
      bleibt fürs Handeln wenig Zeit.
      Man sollte nicht Labern, sondern Handeln,
      dann könnt´ man auch den Platz verwandeln…

    25. Nicol

      Bild kämpft für Sie!!! Fax: 040-347-26233 oder bild-kaempft@bild.de
      Für die Journalisten ist das ein „gefundenes Fressen“…. und dazu ein Foto, wenn Ihr Euch bei Minustemperaturen auf dem Parkplatz umzieht… wenn das mal nicht das Titelbild werden könnte! Aber ich finde, Ihr müßt KÄMPFEN…..

    26. Nike

      Stimmt Laufvogel, aber vielleicht sollten wir nicht „einzeln“ meckern, sondern uns zusammenschließen, denn wie bei Eurer Gruppe „gemeinsam ist man stark“! Wie wäre es mit einem baldigen Treffen, um sinnvolle Aktionen zu besprechen?

    27. Tanja

      Hamburg schmückt sich doch so gerne als „Sportstadt“.
      Sportveranstaltungen sind traditionell in Hamburg zu Hause. Schon seit Jahrzehnten spielt der Sport in Hamburg eine besondere Rolle. Gelebte Sportkultur im Breitensport sowie internationale Spitzensportereignisse wie z.B. der Marathon prägen die Sportstadt Hamburg.
      Und warum wird dann den Menschen in/um Hamburg die Möglichkeit des Trainings verweigert? Traurig für die Stadt…

    28. uwew

      Am Montag wurde auf dem Platz bei vollem Flutlicht Fußball gespielt und wohl auch warm geduscht – Dienstag zu den Trainingszeiten der Läufer war die Anlage dicht. Glatt war es an beiden Tagen. Noch Fragen ?
      Das ganze riecht schon nach systematischem Rausdrängen der Leichtathleten von einem für die Fußballer attraktiven Bolzplatz.

    29. Ralph

      Hallo Uwe, genau darauf habe ich vorhin schon hingewiesen! Die Fußballer werden bevorzugt behandelt, obwohl es eine Leichtathletikanlage ist! Es wird offen über die „Scheiß Läufer“ am Stammtisch/Tresen nach Spielen oder Trainingseinheiten gesprochen! Die wollen Euch dort nicht haben und finden Unterstützung beim Platzwart – DIE dürfen sich umziehen und die Duschen nutzen, trotz der „vielen Überstunden“…. es ist doch enttäuschend, denn die Anlage könnte von ALLEN gut genutzt werden – ich dachte immer „Sport verbindet“!

    30. Daniela

      Mich regt zudem auf, dass Hamburg Mitte der Sport völlig egal zu sein scheint, während Hamburg Nord sich wunderbar um seine Anlagen kümmert. Darf man sich unter diesen Voraussetzungen noch „Sportstadt“ nennen? Wir haben ja bereits viel in Kauf genommen, was den Platz angeht, und wir verlangen wirklich wenig, was ist schon Duschen… Aber allmählich ist der Bogen überspannt!!!

    31. uwew

      Also..“Scheiß Fußballer“ habe ich noch von KEINEM Läufer gehört, obwohl Unmut über die Kicker reichlich vorhanden ist. Hoffentlich verroht der Stadtteil nicht noch gänzlich. Ob die Anwohner das wissen was für ein Volk sich dort breit macht. Letztlich hat aber keiner was gegen die Fußballer – Jeder soll seinen Platz bekommen -, einige Läufer haben selbst früher aktiv gespielt. Aber die Leichtathletik auf einer dafür gebauten Anlage auszuschließen oder mit anzusehen wie diese irgendwann freiwillig das Feld räumen wäre mehr als traurig für den Stadtteil, den Bezirk und die Stadt und würde mich als Verantwortlicher auch sehr nachdenklich stimmen.

    32. Michael

      Man könnte den Eindruck bekommen, das Abwandern der Leichtathletik in den Stadtpark wäre das Ziel der Schikane (denn um nichts anderes handelt es sich doch!). Soll vielleicht der Leichtathletikstützpunkt Hamm zum reinen Fußballstützpunkt werden?
      Wieso freut sich Hamburg Mitte nicht über erfolgreiche Athleten in seinem Bezirk?

      Lasst euch das nicht gefallen – scheut keine Publicity!

    33. Luzie

      Ich finde die Situation auch katastrophal und fürchte, es hilft, wie oben angedeutet, tatsächlich nur eins: Presse, Presse und Presse!!!

      Schade, dass harte Geschosse nötig sind, aber wer nicht hören will, muss fühlen, oder lasst Taten folgen, wo Worte nicht gehört werden!!!

    34. Ralph

      Aber leider hat das Fußballspielen ein scheinbar „höheres Ansehen“ und eine größere Lobby und sie sind „beliebter“ – denn die Leute schließen den Fußi-Spielern aus „Mitleid“ in ihrem Urlaub die Duschen auf….

    35. Daniela

      Was schade ist, da Hamm United irgendwo spielt, die Leichtathleten aber in diversen Bestenlisten, auch des DLV, zu finden sind.
      Angesichts dessen ist „Gleiches Recht für alle“, oder erstmal sogar „Recht für alle“ nun wirklich nicht viel verlangt!

    36. Siegfried

      LEICHTATHLETIK – Wortspiel: Verwende die Buchstaben neu:
      LEICHE HAT…. mit WEM haben die denn ne Leiche im Keller? Die übrig gebliebenen Buchstaben kannst Du beim Duschen einfach wegspülen….höhöhö…. wenn DU in die Dusche kommst….

    37. Inge

      Als Anwohnerin und langzeitiges Mitglied des St.Georg Sportvereines,
      wundert mich die jetzige Situation gar nicht. Allen hätte nach kurzer Zeit klar sein müssen, dass dieser Platzwart – faul wie die
      Sünde, noch nie so einen schlechten Platzw. gehabt – alles daran
      setzen würde, um seine flegeligen Fußballer – die sich als „Star
      fühlen“ auch so in den Vordergrund zu stellen .Der Platz, der für
      die Leichtathleten erneuert wurde, auf dem auch hervorragende Ver-
      anstaltungen stattgefunden haben, mit weltbekannten Athleten, ist
      so zum Niedergang verurteilt, wenn nicht umgehend die Bremse gezo-
      gen wird und die anscheinend nichtssagenden Politiker hier umgehend
      beweisen, dass sie auch einmal etwas bewegen und nicht nur dumme
      Sprüche klopfen.

    38. Petra

      Auch für nicht in dem Maße aktive Sportler ist es eine Schande zu sehen, wie eine einst vorzeigbare Anlage verfällt und zunehmend an eine Ruine erinnert. Abgesehen von den mehr als unschönen Auswirkungen für die Sportler repräsentiert sich der Stadtteil äußerst unvorteilhaft. Das betrifft letztendlich alle Bürger Hamms bzw. HH Mittes – wollen wir eine solche Lokalpolitik???

    39. Petra

      Nachtrag: Dass sich endlich jemand wehrt, ist großartig! Dass dies aus den Reihen derer kommt, die wissen, wovon sie reden, umso besser.

      Ihr habt die Unterstützung der Nachbarschaft!

    40. Carsten

      Es ist jetzt wirklikch mal Zeit, Kräfte zu bündeln und nachhaltig
      Druck aufzubauen, um nicht nur gute Trainingsmöglichkeiten zu
      erhalten, sondern den Platz wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Ich glaube an die Macht des öffentlichen Aufbegehrens!

    41. Aus dem aktuellen Hamburger WochenBlatt unter der Überschrift Toiletten für den Hammer Park?
      „Die Aufstellung von Hinweisschildern zum öffentlichen WC für den Hammer Park in der angrenzenden Sportanlage beantragt Die Linke im Regionalausschuss Hamm/Horn. Die Fraktion stellt fest, dass diese Toiletten grundsätzlich auch Parkbesuchern zur Verfügung steht, dass diese Tatsache jedoch zu wenig bekannt sei. Zudem sei die WC-Anlage oft verschlossen. Die Linke will, dass die Verwaltung sicher stellt, dass „die Toiletten der Sportanlage auch tatsächlich der Öffentlichkeit zugänglich und nicht verschlossen sind.“…“

      Den Antrag auf Ausstattung der Toiletten mit Klopapier haben sie leider vergessen. Aber wahrscheinlich würde der ohnehin ebenso wie der nach dem Aufschließen unter dem Hinweis auf die Überstunden des Platzwarts abgelehnt.

    42. Matthias

      Zwecks „Bündelung und Aufbau von Kräften“ habe ich gerade die Vereinsführung der Philips LG über die unzumutbaren Zustände aufmerksam gemacht und gehe, da auch wir offizielle Traingszeiten auf der Anlage haben, stark davon aus, dass mit allen Mitteln auch seitens der BSG unterstützt wird.

    43. Carsten

      Danke für Deine Hilfe, Matthias.
      Interessant wäre übrigens zu erfahren, warum gestern die Anlage
      inkl. Umkleiden für die Fußballer zugänglich gewesen ist.

    44. Thomas

      Tja, leider hat mich gestern wie versprochen Herr Lange vom Bezirksamt HH Mitte zwecks Schlüssel nicht angerufen. So werde ich ihn am Montag kontaktieren. mal sehen, wohin die Reise geht…
      Ich will und werde am Dienstag vor Ort trainieren und duschen.

    45. Andi

      Ich werde auch vor Ort trainieren und hoffentlich auch duschen können. Vieleicht leiht Detlef ja einen Schneeschieber aus und wir können in 3Wochen mal wieder die Bahn für Tempotraining nutzen.

    46. Thorben

      Ich war gestern Abend am Platz und hab kurz mit einem Fußballer gesprochen. Er sagte wenn wir trainieren wollen sollen wir Mo. Mi. & Fr. am Platz sein da ist immer alles offen…

    47. Daniela

      Ach – wurden die Fußballtrainingszeiten umgestellt? Den Leichtathleten vom TH Eilbeck wurde letztens noch gesagt, MO habe Detlef frei. Natürlich logisch, dass er jetzt lieber DI und DO frei macht, geschickt gelöst, aber ich finde nicht, dass er damit auch nur ansatzweise durchkommen soll!!!
      Und dass wir den Schnee selber schippen, ist m.E. keine Lösung – dummerweise würde ich das wohl auch machen, weil mir eine geräumte Bahn lieber ist als gar keine, aber was für Zeichen setzt man damit denn wieder?

      Und wie viel Dreistigkeit geht eigentlich noch???

    48. Thomas

      Direkt über ihn beschweren, egal, ob er weiterhin Platzwart bleibt. ich werde ihn auch, sobald ich ihn sehe, persönlich darauf ansprechen, ganz sachlich, das Kind ist sowieso in den Brunnen gefallen. Wir haben halt den Fehler gemacht, zu lange still zu halten.
      Aber jammern, nützt nichts, nur noch nach vorne schauen.
      Alles,was mir zukünftig negativ auf dem Platz auffällt und im direkten Zusammenhang mit seinem Job steht, er ist in erster Linie Paltzwart, nicht Nachtwächetr, werde ich protokollieren und an entsprechende Stelle dann weitergeben. Wenn seine Vorgesetzten ihn nicht im Griff haben, dann vielleicht auf diese Weise.

    49. Für eine ehemaligen Olympiabewerberstadt wie Hamburg bedauerliche Zustände. Es dürfte eine große Anzahl von Athleten betroffen sein. Hamburg ist kein Dorf… In Kiel ist es, was die Laufbahnen angeht zwar nicht besser, aber es gibt tadellose Möglichkeiten zum Umziehen und Duschen.

    50. Carsten

      Thomas frage doch bitte Herrn Lange, warum Anlage, Flutlicht und
      Umkleiden für die Fußballer zur Verfügung stehen.
      Und schreibt eine ähnliche Anfrage gerne an Herrn Lange, Herrn Baade
      und Herrn Schreiber. Ich jedenfalls werde genau das Mo verfassen.
      Unmut!!!

    51. Manueller Trackback:

      „Hammer Park, Leichtathletikstützpunkt in Hamburg gesperrt

      Wut und Enttäuschung macht sich breit bei trainingswilligen Leichtathleten in Hamburg. Angeblich durch die Witterung bedingt, ist die Sportanlage Hammer Park derzeit auf unabsehbare Zeit nicht nutzbar. Leichtathleten, die mit den internen Umständen vertraut sind, sprechen vom Versagen des Bezirksamt Mitte bzw. beim Sportamt. (…)“

      Hamburg: Platzverbot für Spitzensportler im Hammer Park Stadion (5 Archivfotos)
      http://sankt-georg.info/artikel/902/sport-leichtathletik-hammer-park-stadion

    52. Jürgen

      Ob nun Bezirksamt oder Sportamt dieses Chaos zu verantworten
      haben (oder beide Hand in Hand) spielt eigentlich keine Rolle.
      Fakt ist, dass Geld und Wille fehlen, um sporliche Interessen
      durchzusetzen.

    53. Fabian

      Ich schließe mich einigen Stimmen an und glaube ebenfalls, dass nur eines helfen kann: Publicity! Und zwar schonungslos.
      Großartig, der Eintrag auf sankt-georg.info – mehr davon! Seid laut, macht euch breit in den Schlagzeilen, seid so unbequem es geht!!!

    54. Holger

      Sportler aller Herren Länder, schließt euch zusammen und schlagt zurück!
      Diese Geschichte ist nicht nur eine Schikane eures Vereins sondern des Sports an sich.
      Zu wie viel Ignoranz sind einige Leute fähig, die denken, sie sollten Entscheidungen treffen, die sie jedoch nicht treffen sollten, weil sie keine Ahnung haben???

    55. Holger

      @Jürgen: Geld ist hier doch sekundär, oder? Wie wäre es mit Interesse – wieso treiben sich in den Ämtern und Referaten Leute rum, denen jedliches Interesse am Sport abgeht?

    56. Rüdiger

      Auch von mir habt ihr volle Unterstützung! Als selber aktiver Sportler (und zwar NICHT Fußballer) macht mich wütend zu sehen, wie hier der Sport und mit ihm erfolgreiche Sportler mit Füßen getreten werden. Was kann man noch tun, außer seine Meinung hier kundzutun?

      Ich hoffe, hier wird sie von vielen gelesen!

    57. rosemarie

      Danke Uwe !! – “ Scheiß Fußballer“ wird so schnell auch kein Läufer
      sagen, dies ist eine Sache des Niveaus !!
      Im Beisein des Platzwartes, der ja so viele Überstunden hat, wird gar nicht anders über die Läufer gesprochen.
      Nun werde ich mich aber liebend gern auf das gleiche Niveau begeben
      und sagen, 1000 V in Armen und Beinen aber die Birne leuchtet immer
      noch nicht.
      Wegen des zu bedauernden Platzwartes – übernehme gerne dessen Job,Wohnung usw. und verspreche, keine Überstunden, einen sauberen Platz, geregelte,gerechte Zeiten, Akzeptanz aller Sportler + einen freundlichen Umgang mieinander – !!

    58. Hallo Alice (71) und Fabian (66), vielen Dank für das Kompliment wg. des Artikels auf sankt-georg.info.

      @ Jürgen (65) Das geschilderte Problemchen mit Sportamt oder Bezirksamt mag aus Sicht der betroffenen Leichtathleten grenzwertig sein, aber entscheidend ist, dass diese Behörden sich gegenseitig ausspielen können. Und zwar unter dezenter Umgehung der Betroffenen.

      Wie läuft denn das Spiel über Bande, z.B. über Sportbund bzw. direkte Ansprache der Olympiabeauftragten/Stadtmarketingleute? Nur mal so als politische Anregung…

      Immerhin wird hier konkret über zwei Sachen geredet, die anscheinend im Argen liegen:

      A) Zustand des Platzes bzw. Schlüsselgewalt (Umkleide)
      B) Zustand der Leichtathletik in Hamburg

      Und als Erstes würde ich aufhören über die Fußballer zu lästern, sondern alle Vereine & Sportarten, die den Platz nutzen, an einen Tisch holen. Und dann Sportamt, Bezirksamt und sonstige Lokalpolitiker dazu holen.

    59. Volker

      Das finde ich auch, denn die Fussballer können da nun wirklich nichts dafür, auch wenn sie scheinbar bevorzugt sind.

      Vorteile nimmt jeder gerne an, ausser ich als Beamter.

    60. Nachtrag 18.1.2010: Stadion Hammer Park wieder geöffnet

      Herr Lange vom Bezirksamt Hamburg-Mitte hat uns mitgeteilt, dass die Anlage ab sofort wieder für uns geöffnet ist. Damit können die Roadrunner ab dem morgigen Dienstag wieder ihr gewohntes Training durchführen und sich auch wieder in den Umkleidekabinen statt in den Autos umziehen.

      Quelle: Roadrunnerteam Hammer Park

      OK, die Sache mit dem Zugang zu den Umkleideräumen zu den Trainingszeiten der Leichtathleten hat sich kurzfristig lösen lassen. Es dürfte klar sein, dass in Zukunft weiterhin konkret zwei Sachen im Argen liegen, über die im öffentlichen Interesse geredet werden muss:

      1. Zustand der Sportstätten im Stadion Hammer Park
      2. Zustand der Leichtathletik in Hamburg

      Und man kann im Sinne der Sache nur raten, dass die Sportler aller dort vertretenen Sportarten aufhören übereinander und über die zuständigen Ämter zu lästern. Stattdessen sollten alle Vereine & Sportarten, die den Platz nutzen, sich an einem Tisch versammeln und ihre Interessen abstimmen. Danach sollte man dann Sportamt, Bezirksamt und sonstige Lokalpolitiker dazu holen, um eine einvernehmliche Lösung im Rahmen der politischen und finanziellen Möglichkeiten zu schaffen.

    61. Thomas

      ich glaube, dass da jetzt Bewegung reinkommt. Feuerkasse hat gezahlt, Ideen sind auch vorhanden, ein Architekt hat sich die Anlage bereits angeschaut…

    62. Volker (St)

      Es sollte bereits zu den Herbstferien erledigt sein, aber in Sachen Sanierung der Tribüne ist bisher nichts passiert.

      Und jetzt ein neuer Architekt….ein neuer Preisvorschlag, eine neue Abstimmung der Entscheidungsträger und eine weitere Verzögerung ???

      Oder was verstehe ich hier falsch?`

    63. Martin

      Moin Leute, fragt doch bitte bei der Helmut Schmidt Universität an, ob ihr mit dem zuständigen Sportwart eine Nutzung der Sportanlage vereinbaren könnt.
      Duschen stehen zur Verfügung, der Platz ist neu und geil.

      Einfach mal anfragen.

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