Ausgleichssport

by in Training 

Ein guter Ausgleichssport zum Laufen um diese Jahreszeit ist das Skilanglaufen. Man muss es nicht einmal besonders gut können, denn auch beim schlechten Stilisten werden die hintere Oberschenkelmuskulatur und der Gluteus Maximus, im Volksmund auch Hintern genannt, ordentlich gedehnt.

Sehr wichtig ist allerdings einen Partner dabei zu haben, der alles mit der Kamera festhält und durchkommentiert:



Mein Laufjahr 2015

by in Comrades, Training 

Neujahrsansprache

by in Comrades, Training 

Seinen Träumen treu bleiben

by in Comrades, Training, Wettkampf 
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Wenn man fast 48 Jahre alt ist und in seine 2. Midlife Crisis rutscht, sollte man das vielleicht annehmen. Bedeutet es doch in der Endabrechnung fast ein Jahrhundert erleben zu dürfen. Meine erste Krise dieser Art habe ich eher spontan gemeistert, eine typische Männerstrategie gewählt und es endete mit einer kleinen Katastrophe.

Dieses Mal nehme ich mir mehr Zeit, um zu ergründen was eigentlich mit mir los ist. Am Ende bleibt nur etwas sehr Profanes übrig: Es fällt mir einfach schwer älter zu werden, morgens nicht mehr so energiegeladen zu sein und mich körperlich nicht mehr so auspowern zu können.

Parallel fange ich an ein paar Sport- und Ernährungsbücher zu lesen. Ich beschließe, mich nun besser zu ernähren, ein paar ungesunde Angewohnheiten abzustellen und einige obergesunde Superfood- Sachen auszuprobieren.

Was mir allerdings fehlt ist ein sportliches Ziel. Es soll wieder Laufen sein, da kenne ich mich mit aus, habe etwas, worauf ich aufbauen kann. Als ich vor über 15 Jahren mit dem Joggen anfing, hatte ich einen ganz anderen Traum. Der Marathonlauf sollte nur eine Zwischenstation sein, denn ich hatte mal von dem ultimativem menschlichen Rennen („The ultimate human race“) gelesen. Daran wollte ich teilnehmen, dem Comrades Lauf in Südafrika. Ein sagenumwobener Ultramarathonlauf von Pietermaritzburg nach Durban über fast 90 Kilometer und ein paar Höhenmetern. Diesem Traum möchte ich wieder treu werden.

All diese Überlegungen habe ich vor ein paar Wochen abgeschlossen. Seitdem versuche ich mich wieder daran zu gewöhnen, 5 Tage die Woche zu trainieren. Nach Möglichkeit mit 2 längeren Läufen und der Rest sind 10-12 Kilometer Fülleinheiten. Keine Intervalle, keine Tempodauerläufe. Nur was mir Spaß macht und gut tut, gerne einfach durch die Landschaft joggend, mich dahintreiben lassen.

Als Zwischenstation habe ich mittlerweile an einem 50km-Ultralauf teilgenommen, dem 7. Ultra Bodenseelauf. Es waren 21 Runden im Wald zu laufen bei perfekter Organisation und mit 4:06:21 war ich immerhin beste Frau und bester Mann in Personalunion. Am erfreulichsten war allerdings, dass ich sehr gut und gleichmäßig durchgekommen bin. Das machte Mut!

Ein weiterer Vorbereitungslauf war der 3-Länder-Marathon, der für mich eine echte Vollkatastrophe war. Die erste Hälfte noch wie ein ganz Großer und dann mit 3:24 ins Ziel geschleppt. Es gibt dafür sicherlich eine Menge mildernde Umstände, die Strecke ist ab Kilometer 15 wirklich schrecklich, aber die Wahrheit ist: Ich war nicht ausreichend trainiert!

Nun habe ich lange gegrübelt, weil für einen echten Ultra wie den Comrades muss man vernünftig trainiert sein und die Logistik ist auch kostenintensiv. Aber ich will es unbedingt und so bin ich seit gestern ordentlich für den Lauf registriert.

An dieser Stelle hier möchte ich auch wieder in unregelmäßigen Abständen bloggen, nicht nur weil ich denke, dass es jemanden interessiert, sondern auch weil es mich motiviert, eine Art Tagebuch ist und ich insbesondere hoffe ein paar Trainingsgenossen in der virtuellen Welt hierüber zu finden. Es gibt nicht allzu viel Literatur über Ultramarathon und noch weniger über den Comrades. Und ich möchte bestmöglichst präpariert an den Start gehen.

Vielleicht ist es aber alles viel einfacher: Je oller, je doller!

? Initiationsritus ? 100km Staffel Immenstaad

by in Roadrunner, Wettkampf 

Bei guten Bedingungen haben sich heute 6 von 60 Laufhäflern der 100km Staffel in Immenstaad gestellt. Mit noch 2 Hamburger Gastläufern vom RoadRunner Team Hamburg waren wir dann zumindest 8 Läufer. Insgesamt konnte der 4. Platz errungen werden, aber wir hatten vor allem viele Spaß und eine gesellige Runde.

Ich hoffe doch sehr, dass wir im nächsten Jahr eine ordentliche 10er Staffel an den Start bekommen und dann noch mal 20% mehr Spaß haben!

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